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Der Wechsel von der Monarchie zur Republik Österreich (Ereignisse und Hintergründe)
Der Wechsel von der Monarchie zur Republik Österreich 1918 wurde manchmal als eine Revolution bezeichnet – aber eine Revolution war es nur für die sogenannten „Nachfolgestaaten“: Eine nationale Revolution in der Tschechoslowakei, die sich vom alten Österreich lossagte, oder eine kommunistische wie in Ungarn, wo 1919 eine „Räte-Republik“ errichtet wurde. Auf dem Gebiet des heutigen Österreich versuchten die bürgerlichen Parteien einer Revolution auszuweichen, indem sie den Forderungen der Sozialdemokratie fast überall nachgaben. Das große Problem der ersten Jahre nach 1918 war dann die galoppierende Inflation, der Bundeskanzler Seipel dann erst 1922 mit einer Radikalkur zu Leibe rückte.
Im Anschluss gibt es bei einem Imbiss die Möglichkeit zur Diskussion.
Kursleiter*in
Univ. Prof. Dr. Lothar Höbelt
Univ. Prof. Dr. Lothar Höbelt lehrte Neuere Geschichte an der Universität Wien, in den USA und an der Theresianischen Militärakademie. Er ist Verfasser umfangreicher historischer Bücher, Zeitungsartikel, Kommentare und Biografien.
- Ort:
- Festsaal der Raiffeisenbank Waldviertel Mitte, 3910 Zwettl, Landstraße 21 Der Eingang zum Festsaal befindet sich in der Babenbergergasse, links neben dem Raika-Gebäude unterhalb der Parkgarage. Der Saal ist auch bequem per Lift erreichbar.
- Termine:
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Dienstag, 28. April, 19.00 Uhr
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- € 9,- / € 5,- für Schüler, Studenten und Zivildiener


